Die Geschichte des Automodellbaus
Die Modell kamen gleichzeitig mit dem Bau des ersten Motorwagens, den Carl Benz baute, auf den Markt. Ihren Ursprung haben sie also bereits im Jahre 1886.
Auch die Werbemodelle kamen recht schnell (in den 30er Jahren) auf, erstmals von der französischen Firma Citroen, die ihre Modelle als Spielzeugautos anfertigen ließ. Auch Die-Cast Modellautos wurden schon in diesem Zeitraum gebaut. Schon damals gab es die heute noch populären Firmen wie Dinky-Toys, Solido oder Märklin.
Als Ausgangsmaterial diente damals noch das Blech. Erst in den 70ern sollte sich daran etwa ändern und Plastik löste das wertvollere Material ab. Dies hatte allerdings den entscheidenden Vorteil, dass die Anschaffung der Modellautos günstiger wurde.
Im Zweiten Weltkrieg wurde die Produktion der Miniaturautos eingestellt und erst 1948 gleich ihren großen Vorbildern mit Modellen aus der Vorkriegszeit wieder aufgegriffen.
Anfangs der 70er wurde kein großer Wert mehr auf Autos gelegt, die diverse Spielfunktionen erfüllten. Dieses Bedürfnis wurde mit Rennbahnen und funkgesteuerten Wagen schon von einem anderen Markt abgedeckt.
Der Trend in den 60er und 70er Jahren ging über den Maßstab der 1:43 Modelle hin zu noch größeren Modellen. Immer mehr wurden Autos verlangt, die detailgetreu gestaltet waren und sich daher zu Dekozwecken wunderbar verwerten ließen. Der Maßstab von 1:24 oder 1:18 stand nun hoch im Kurs.
Allerdings war es in diesem Zeitalter nicht einfach, viele Modelle überhaupt zu beziehen. Viele gab es nur in Italien, Geschäfte wurden oftmals nicht mit entsprechenden Modellen beliefert und so war es als echter Sammler schwer, sein Wunschauto zu ergattern. Erst mit der Herausgabe der berühmten Danhausen-Kataloge erhielt man wieder einen Überblick und konnte gesuchte Modelle über einen Versandhandel beziehen. Auch Spielzeuggeschäfte entdeckten langsam den neu gewonnen Kundenkreis und richteten sich entsprechend auf die Nachfrage ein.
Heutzutage besteht in der Produktion und im Verkauf eher ein Überangebot an Modellen, die den wahren Sammler schon fast mehr abschrecken, als erfreuen.
Nichtsdestotrotz: das Geschäft boomt!